Nach über 12 Jahren ausgesperrt!

Wir dachten immer es würde nur uns und unseren Nachbarn in Haus Mendener Straße 69 betreffen und haben daher auch von uns aus keinen anderen unserer Nachbarn über die Probleme, die wir haben informiert oder diese mit ihnen besprochen. 
Seit dem 13. Juli 2017 hat sich die Situation aber verschärft!

Nach über 12 Jahren verwehrt man Besitzer der Häuser Mendener Straße 69 – 73 die Zufahrt zu ihrem Haus.

Neben den zwei bisher für die Feuerwehrzufahrt in Mitleidenschaft gezogenen Häusern der Mendener Straße – man erinnere sich, es geht um den zweiten Rettungsweg der Häuser der Ankerstraße! – werden nun zwei weitere Häuser der Mendener Straße für die Feuerwehrzufahrt in Mitleidenschaft gezogen.

Man hat aus dem Teil Mendener Straße das an die Ankerstraße grenzt nun die Feuerwehrzufahrt gemacht.
Beschwerden der Eigentümer der Mendener Straße wurden lapidar abgebügelt, man hätte ja im hinteren Bereich seine Parkplätze – aber Parken will ja keiner vor seinem Haus – nur mal Ausladen nach dem Einkaufen oder für Lieferanten, wenn man sich etwas anliefern lässt.
Das ist nunmehr verwehrt worden, wieder einmal eine Enteignung, diesmal ganz ohne die Hausbesitzer vorher davon in Kenntnis zu setzen.

Hier war noch nicht einmal eine Eintragung im Bebauungsplan gegeben, auch der amtliche Lageplan gibt das nicht her – zumindest nicht der, der uns in den vergangenen vier Jahren übermittelt worden ist!
Durch diese Nutzungsenteignung verlieren die Häuser an Wert für jegliche Intention eines Wiederverkaufes und das stärkste Stück hier ist dass die Verwaltung ihnen diese Neuerungen ohne vorherige Ankündigung einfach vor die Nase gesetzt hat.

Wir erinnern uns daran, es geht darum, dass drei Mehrfamilienhäuser, die voll vermietet sind, eigentlich für den zweiten Rettungsweg für ihre Bewohner sorgen sollten.
Nun es ist hier allerdings so, dass die Eigentümer der Einfamilienhäuser für den zweiten Rettungsweg der Bewohner sorgen müssen!

Schleppkurven haben gezeigt, dass es geht – für Feuerwehrfahrzeuge gibt es keine Schleppkurven – dafür hat das Bauamt Müllwagen alternativ genommen…

Und hier sehen wir nun auch gleich, wie es laufen soll – eigentlich hat unser Nachbar in Haus Mendener Straße 69 in dem schwarzen Bereich auf dem Bild seine Küche – muss er die nun auch hergeben?

Wie es unter dem Bild steht wurden Schleppkurven für die „Machbarkeitsprobe“ genutzt. 
Da es allerdings bei Feuerwehrzufahrten keine Schleppkurven gibt – auf eine Nachfrage hat uns dann Frau O. vom Bauamt mitgeteilt, man hätte ein Müllfahrzeug genommen, das hätte die selben Abmessungen. Da fehlen einem dann doch die Worte, zumal man sich das Bild genau ansehen muss.

Der Weg vor den Häusern ist 3,20 m breit – die auf der Zeichnung angegebenen 4,50 m verlaufen auf der rechten Seite dann 1,30 m auf den Vorgärten unserer Nachbarn – weder mit Baulast gesichert noch in irgendeiner Form im Bebauungsplan angegeben!

Unser Nachbar hat eine Baulast auch auf dem Vorgarten, die eine Ecke ist eingezeichnet.
Dass aber die Kurve mit dem Innenradius knapp 3 Meter durch sein Haus führt – ist wohl nicht wirklich zielführend!

Irgendwie sieht es für mich immer so aus, dass man sich alles passend machen kann – sollte aber mal ein Bauherr solche Pläne bei einem Antrag dabei haben, ich glaube nicht wirklich dass diese irgendwie genehmigt werden würden – da müsste dann alles 100 prozentig passen.

Dass man aber den Bebauungsplan 519 Hofstelle Mendener Straße in vielen Dingen wohl weder während der Bauphase überwacht, noch später kontrolliert hat geht aus vielen Dingen, die hier gegeben sind, hervor – dazu an anderer Stelle auf dieser Seite später mehr! 

An der Ampel von der anderen Straßenseite aus gesehen


Kaum installiert musste gleich schon nachgebessert werden:

Anwohner haben die Schwierigkeiten mitbekommen, die das Müllfahrzeug hat, zwischen den Schildern durchzukommen, zumal die schräge Einfahrt nicht sehr hilfreich ist! Seit gestern (26. Juli 2017) sind nun das eine Feuerwehrzufahrt-Schild an die Laterne gewandert und statt des zweiten Schildes ist ein weiterer Sperrpfosten eingebracht worden.