Ordnungsverfügung im September 2014

Wir erhielten mit Datum vom 18. September 2014 die Ordnungsverfügung:

Verstoß gegen Baugenehmigung vom 07.12.2004; Nichteinhaltung von eingetragenen Baulasten; hier Feuerwehrzufahrt.

Die Aufforderungen lauteten:

  1. die auf oben genanntem Grundstück errichteten Zäune dauerhaft zu entfernen, soweit sie auf den im beiliegenden Plan markierten Flächen errichtet sind.
  2. die Bäume und Sträucher auf  oben genanntem Grundstück umgehend und dauerhaft zu entfernen. soweit sie auf den im beiliegenden Plan markierten Flächen errichtet sind.
  3. das auf dem oben genannten Grundstück errichtete Gartenhaus umgehend und dauerhaft zu entfernen.
  4. Darüber noch:
    Gemäß § 80 Abs. 2 Nr. 4 Verwaltungsgerichtsordnung wird hiermit die sofortige Vollziehung angeordnet, d.h. falls Sie Klage erheben, müssen Sie dennoch dieser Verfügung nachkommen.

Unser Anwalt hat natürlich sofort Klage eingereicht und auch die sofortige Vollziehung ausgesetzt.

Im Oktober 2014 hatten wir dann einen Ortstermin mit Frau O. und Herrn T. vom Bauamt und dem Brandschutzbeauftragten der Stadt Sankt Augustin Herrn S.im Beisein unseres Anwaltes.

Auf meine Frage hin, wieso denn über unser Grundstück die Rettung noch geplant sein, da die Lösung ja gerichtlich angeordnet ist, wurde ich nur ganz erstaunt gefragt, wie ich denn darauf käme.

Hier wurde das erste Mal von Seiten unseres Anwaltes um Auskunft gebeten, wann, in welcher Form ein Austauschmittel für die gerichtlich angeordneten Außentreppen beantragt worden sei, und wann und in welcher Form dieses von der Stadt bewilligt worden ist.

Zumal das Urteil für das Haus Ankerstraße 10 bereits seit August 2014 rechtskräftig war und für die Eigentümer/Eigentümergemeinschaften der Häuser Ankerstraße 12 und 14 anhängig war.

Diese Auskunft ist man unserem Anwalt bis zum heutigen Tage schuldig geblieben…