Unfreiwilliger Umbau

 

Zwar haben wir doch noch vom Bauamt mündlich eine Zusage bekommen, dass wir zwei Wochen länger Zeit hätten, allerdings können wir das in Anbetracht der Vergangenheit nicht wirklich für bare Münze nehmen. Vor allem da diese großzügige Zeitangabe mit den Worten „Vorher wird sicherlich eh nicht angefangen“ begleitet war!

Wir haben am 29. Juli 2017 die Unterstützung von lieben Freunden bekommen, bei denen ich mich auch noch einmal auf diesem Wege ganz herzlich bedanken möchte, sie haben uns nicht nur mit ihrer Arbeitskraft unterstützt sondern uns auch moralisch die ganze Zeit beiseite gestanden. Ohne sie hätten wir weder so viel auf einmal in so kurzer Zeit geschafft, noch hätten wir es durchgestanden, denn wir haben viele Pflanzen noch vernichten müssen und ob es alle unsere umgepflanzten Liguster geschafft haben wird sich nun noch in der nächsten Zeit oder spätestens im Frühjahr 2018 zeigen.

Es bleiben die Menschen in unserer näheren Umgebung, die den Umbau sehen stehen und schauen ungläubig hierher – was hier passiert, ist für viele nicht nachvollziehbar. Sicherlich wissen auch viele aus den Mehrfamilienhäusern gar nicht, was hier los ist.

Hier waren Rankpflanzen, wilder Wein, eine Passionsblume und nicht zu vergessen die Brombeere!

Auch die schon 2010 aufgestellten Sichtschutzwände wurden abgerissen, durch das Alter hat das nicht viel Arbeit gemacht – die konnten ganz einfach per Hand auseinander genommen werden.
Allerdings hätten die wohl auch bald ersetzt werden müssen – nun aber ist alles offen auf dieser Seite und ständig laufen Leute auf dem Weg in und aus der Tiefgarage in das Mehrfamilienhaus bei uns vorbei – das ist sehr enervierend.

Fast schon auf den Kopf gestellt – die tiefen und weitreichenden Wurzeln der Rankpflanzen haben wir nur mit einem Bohrhammer rausbekommen.

An der anderen Seite werden die Rasenkantensteine entfernt und auch die Heckenpflanzen eine nach der anderen ausgegraben.

Die Pflanzen liegen alle erst einmal auf einem Haufen, und die Zaunpfähle liegen gleich daneben

Hier werden die Planzen eingegraben und gleich auch der Zaun wieder gesetzt – denn ohne Zaun können wir hier nicht sein!

Hier die Situation von der anderen Seite – das Gartenhaus haben wir unserem Nachbarn geschenkt und mal eben „rüber getragen“

Das hier ist geblieben!

Es sind ⅔ des gesamten Gartenbereichs von der Nutzungsenteignung betroffen

Ein Wochenende später sind wir mit den Restarbeiten am Zaun – und dem Einbau eines Tores – endlich fertig.

Hier der kleine Schlauch auf der rechten Seite

Wer das ganze überhaupt nicht verstehen kann ist unser Snape:

Snape