Was wollen wir erreichen

Nun unser vernehmlichstes Ziel ist es natürlich unseren Garten zu erhalten, da könnten wir anderes sagen oder schreiben, das würde uns sowieso niemand glauben.

Allerdings ist auch neben diesem uns ein Anliegen, dass der Brandschutz in den Häusern der Ankerstraße gesichert ist, zumal zum einen das Haus 14 sehr nah an unseres heranreicht und zum anderen, da diese Häuser gedämmt wurden – und die Dämmung hört sich verdammt hohl an!

Es wohnen in den Wohnungen – zumindest in 14 haben wir das sehr deutlich vor Augen – viele Familien, die nicht so gut deutsch sprechen mit ganz kleinen Kindern und Kindern im mittleren Alter. Auch viele ältere Menschen wohnen in diesem Haus, zum Teil im 3. und 4. Obergeschoss.

Und wenn man sich die Empfehlungen zu den tragbaren Leitern der Feuerwehr durchliest, steht dort gerade drin, dass diese bei Kindern oder älteren Menschen nicht zu empfehlen seien.

Wir können nur hoffen, dass der Fall, dass eine Wohnung brennt nie auftreten wird, denn wir fürchten um das Leib und Leben der Menschen, die dann auf die Feuerwehr warten müssen.

Wenn man die Brände in den letzten Jahren, oder auch nur in den letzten Monaten betrachtet, dann sieht man deutlich, dass in den Fällen, in denen sich die Bewohner eines Hauses nicht selber retten können, viele Menschen bei den Bränden umgekommen sind. Zumal man durch die Dämmungen, um die Energieeffizienz größtmöglich zu erhöhen, und den heutigen Einrichtungen der Wohnungen, die Brände wesentlich stärker zu sein scheinen als noch vor vielen Jahren.

Aber wir scheinen gar keine Ahnung zu haben, das Bauamt der Stadt Sankt Augustin ist in dieser Hinsicht wesentlich besser informiert und trifft seine Entscheidungen dementsprechend.

Dass sie nur alle die Argumente, die wir Ihnen immer wieder seit 2013 vorhalten, selber in ihren Prozessen gegen die Ankerstraße 10 und 12 angebracht haben, damit die Urteile vor dem Verwaltungsgericht Köln dementsprechend umgesetzt werden, nun über den Haufen werfen und uns sagen, dass man hier eben ein paar Ausnahmen machen würde, gibt uns sehr zu denken.

Wir gehen davon aus, dass auch die Verwaltung und speziell das Bauamt von Sankt Augustin hier lesen wird:

Wir sind nicht per se gegen Sie und gegen Ihre Entscheidungen – aber dass die gesamte Geschichte, wenn sie nicht so ernst wäre, da es um Menschenleben geht, eine komplette Farce ist, werden Sie wohl auch selber zugeben müssen.

Wenn die “Feuerwehrfahrt” so durchgesetzt wird, wie Sie das nach Abwägen aller Ermessensspielräume – ungeachtet dessen, dass Sie die Durchsetzung anderer Möglichkeiten seit drei Jahren “in der Tasche” haben und nur “den armen Eigentümern” das nicht zumuten – wobei es ja in erster Linie um deren Sicherheit geht und nicht um unsere! – können, ein milderes Mittel (wie das “milder” sein kann ist uns absolut Schleierhaft!) anbieten, und somit das auf Kosten und zu Lasten der Eigentümer von Einfamilienhäusern einer völlig anderen Straße machen, ist darüber hinaus auch nicht nachvollziehbar.
Und da sind wir beileibe nicht die einzigen, die so denken – die Öffentlichkeit denkt ähnlich!

Gruselig wird es dann, wenn durch die von hinten durch die Brust ins Auge geplante “Feuerwehrzufahrt” bei einem Einsatz jemand zu Schaden kommt. 
Sagen, dass das nicht ihre Schuld ist, das können Sie dann nicht mehr, wir haben seit 2013 auf die eigentliche Unmöglichkeit hingewiesen.

Ihre Lösung haben Sie selber herbeigeführt und sich aus freien (?) Stücken dagegen entschieden.

Dann müssen Sie auch in jedem Falle die Konsequenzen ziehen!